{"id":1659,"date":"2025-07-03T20:32:16","date_gmt":"2025-07-03T20:32:16","guid":{"rendered":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/?p=1659"},"modified":"2025-08-05T18:07:11","modified_gmt":"2025-08-05T18:07:11","slug":"die-bafawe-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/?p=1659","title":{"rendered":"Die BaFaWe Geschichte"},"content":{"rendered":"<h3><strong>BAFAWE &#8211; Bayrische Faltboot Werft &#8211; 1919 -1924<\/p>\n<p><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die Idee<\/strong><\/p>\n<p>In preu\u00dfischen L\u00e4ndern dominierten nach dem\u00a0Ersten Weltkrieg elegante Holzboote das Bild. \u201eHadernk\u00e4hne\u201c oder \u201eLumpenkreuzer\u201c wurden ablehnend be\u00e4ugt und verspottet. Dass die Vorteile der zerlegbaren Boote \u2013 leicht transportierbar an den Oberlauf eines Flusses und aufzubauen -nach dem Fahrvergn\u00fcgen ebenso schnell wieder abzubauen und zusammen zu packen &#8211; im hohen, vorwiegend flachen Norden nicht erkannt wurden, mag landschaftliche Ursachen haben.<\/p>\n<p>So waren es auch drei Faltbootenthusiasten aus M\u00fcnchen, die davon \u00fcberzeugt waren, dass aus der kleinen Faltbootgemeinde der Vorkriegszeit eine neue Sport- und Freizeitbewegung entstehen w\u00fcrde, und die Idee hatten, nicht nur die technische Weiterentwicklung des Faltbootes voranzutreiben, sondern auch neue Produktionsmethoden anzuwenden. Henry Ford hatte es vorgemacht, ein Chassis mit diversen Karosserien auszustatten. Eine Serienanfertigung in hohen St\u00fcckzahlen aus dem Baukastensystem zu moderaten Preisen, das Faltboot f\u00fcr Jedermann. Ein Ausstellungs- und Verkaufsraum in M\u00fcnchens Innenstadt sollte das Faltboot f\u00fcr die vorbeistr\u00f6menden Passanten in Szene setzten.<\/p>\n<p>Aus den USA hatten die M\u00e4nner auch die Ideen importiert, eine werfteigene Zeitschrift, B\u00fccher zum Faltbootfahren, Flusskarten, Aufbauanleitungen, Pegelst\u00e4nde und Reparatursets anzubieten. Dar\u00fcber hinaus sollten Filme gezeigt, Vortr\u00e4ge gehalten und Schnuppertouren angeboten werden. Ein firmeneigenes Reiseb\u00fcro sollte Freizeiten planen und Touren zusammenstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Unternehmensgeschichte<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahre 1919 war die Idee so weit gereift, dass sich der Faltbootbau Hans Hart, die \u201eHart-Compagnie\u201c, und der Faltbootbau Karl Steiner, zusammenschlossen. Im Juni 1920 fusionierten sie zur Bayrischen Faltbootwerft Steiner &amp; Hart GmbH, die sie unter dem Namen BAFAWE in die Warenzeichenrolle\u00a0des Reichspatentamtes eintragen lie\u00dfen. Sie profitierten von den Erfahrungen und Erkenntnissen, die sie vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Wasser gesammelt hatten, und ihrer Bekanntheit in der wachsenden Anh\u00e4ngerschar des Faltbootsports. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wurden Hans Hart und der zu dem Duo gesto\u00dfene Hans Berger, der zwar keine Werft betrieb, seine Zukunft jedoch ebenfalls im Faltbootbau sah.<\/p>\n<p>Nach einem vielversprechenden Start sorgte die galoppierende Inflation ab 1922 f\u00fcr schwindende Liquidit\u00e4t auf Seiten der Werft und m\u00f6glicher Kunden. Neue Gesellschafter mit Kapital wurden gesucht und mit Leonhard Freyberger und Josef Mayr gefunden. Aus der Bayrischen Faltbootwerft Hart und Steiner GmbH wurde BAFAWE-Sport \u2013 Vereinigte Faltboot- und Sportartikelwerke, dann zu BAFAWE-Freyberger-S\u00fcdsport umbenannt, hie\u00df kurzzeitig BAFAWE-Sport GmbH &#8211; Freyberger und Berger und benannte sich Anfang 1924 in BAFAWE-AG Freyberger, Berger und Mayr um. Die Firma zog in gr\u00f6\u00dfere R\u00e4umlichkeiten; hatte mittlerweile ca. 40 Vertragsh\u00e4ndler deutschlandweit. Die wirtschaftliche Lage blieb jedoch angespannt. Steiner und Hart hatten die Firma verlassen. Ein Anwalt insistierte zudem beim Registergericht und der Handelskammer wegen der wechselnden Firmennamen und nicht immer korrekt erfolgter Registrierung. Mitte des Jahres 1924 wurde die Firma aufgel\u00f6st. Im Juni 1924 gr\u00fcndete Hans Berger &#8222;Sportberger&#8220;.\u00a0 Er \u00fcbernahm den BAFAWE-Verkauf f\u00fcr S\u00fcd- und Westdeutschland. Im Dezember 1924 lie\u00dfen sich Freyberger, Mayr und Berger als Vorstandsmitglieder der BAFAWE AG l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Die Probleme, die zur Aufl\u00f6sung der Werft gef\u00fchrt hatten, waren sicherlich wirtschaftlicher Natur. Aber auch die politischen Turbulenzen der jungen Republik Anfang der 20er Jahre d\u00fcrften ihren Anteil dazu beigetragen haben. Die K\u00e4mpfe in der Pfalz, die kommunistischen Aufst\u00e4nde im Nachbarland Th\u00fcringen und der Ruhrkampf gingen an M\u00fcnchen nicht spurlos vor\u00fcber. Rechtsradikale flohen aus Preu\u00dfen und sammelten sich in Bayern, besonders in M\u00fcnchen. Im September 1923 wurde der Ausnahmezustand verh\u00e4ngt, im November startete Hitler seinen Putschversuch. Die Menschen hatten Angst vor Gewaltausbr\u00fcchen und Hungersn\u00f6ten. Auch nach Einf\u00fchrung der Rentenmark lief die Konjunktur nur schleppend wieder an. Keine gute Zeit, mit Faltbooten Geld zu verdienen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1733\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_1.jpg\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"502\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_1.jpg 500w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><br \/>\nDie leitenden Herren der BAFAWE im Verkaufsraum, 1924\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Gesellschafter<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Hans Hart<\/strong> baute ab 1919 in seiner \u201eHart Compagnie\u201c Boote nach dem damaligen Stand der Technik: mit Leinenhaut, rechteckiger \u00d6ffnung, ohne Kniehebelspannung oder h\u00f6lzernem S\u00fcllrand, nur mit aufgespanntem Wellenbrecher. Noch befanden sich seine Modelle auf dem Niveau von \u201eFaltbootbasteleien\u201c, wurden aber auf Ausstellungen gezeigt und \u00fcber die Grenzen M\u00fcnchens hinaus bekannt. Er sicherte sich die Mitarbeit des Konstrukteurs Karl Sch\u00f6ner, der die Verbesserungsvorschl\u00e4ge von Hart in Konstruktionszeichnungen festhielt und zur Umsetzung brachte. Das &#8222;Isarion&#8220;, ein Wildwasser-Faltboot, war eine gelungene Umsetzung. Hart arbeitete mit Karl Steiner zusammen, der fr\u00fcher als er selbst \u00fcber eine Werkstatt und Maschinen verf\u00fcgte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1734\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_2.jpg\" alt=\"\" width=\"667\" height=\"338\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_2.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_2-300x152.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><br \/>\n3 BAFAWE-Isarion Wildwasser-Einer. Auch Frauen mochten Faltboote!\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1735\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_3.jpg\" alt=\"\" width=\"667\" height=\"645\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_3.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_3-300x290.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><br \/>\nGesch\u00e4ftsr\u00e4ume der Hart-Compagnie 1919\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erfolgreiche Zusammenarbeit f\u00fchrte dann im Juni 1920 zur Fusion der beiden Werften zu BAFAWE. Im Sommer 1923 verlie\u00df Hart BAFAWE. Er war noch kurz Alleinvertreter in Bayern und \u00d6sterreich, konzentrierte sich aber ab dem Herbst wieder auf seine eigene Werft und baute noch 50 Jahre erfolgreich Faltboote.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karl Steiner,<\/strong> Gr\u00fcndungsmitglied des ersten deutschen Faltboot-Clubs, der Faltbootabteilung des Deutschen Touring Clubs \u2013 F.A.d.D.T.C. (DTC, gegr\u00fcndet 1912), wurde 1916, nachdem der langj\u00e4hrigen Vorsitzenden des DTC, Lehrer H\u00e4llmayr, vor Verdun auf dem \u201eFeld der Ehre\u201c gefallen war, mit der Leitung der Faltboot-Abteilung betraut. Das erste Domizil der F.A. war Steiners Gartenhaus in der N\u00e4he der Isar. Der originellere Treffpunkt, die \u201eMittagsinsel\u201c, lag in der Isar kurz vor dem Zusammenfluss von Isar und Loisach. Am st\u00e4rksten B\u00e4umchen der Insel war ein K\u00e4stchen mit einem \u201eGipfelbuch\u201c angebracht, in das man sich nach Bergsteigersitte eintrug.<\/p>\n<p>Steiner verf\u00fcgte \u00fcber Erfahrungen in der Holz- und Textilverarbeitung &#8211; seine Familie stellte Reformm\u00f6bel her &#8211; und beschloss seine F\u00e4higkeiten im Faltbootbau einzusetzen. Im Fr\u00fchjahr 1919 stellte er erste Boote auf der Kanuausstellung in Leipzig aus. 1920 gr\u00fcndete er mit Hart BAFAWE.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1736\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_4.jpg\" alt=\"\" width=\"695\" height=\"335\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_4.jpg 500w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_4-300x145.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/>Steiner Dreierfaltboot zeigt seine Tragf\u00e4higkeit 1919\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sein Ehrgeiz trieb ihn dazu, die Konstruktionen der Konkurrenten zu studieren, Schwachpunkte aufzusp\u00fcren und bei seinen eigenen Bauten zu vermeiden. Im Laufe der n\u00e4chsten Jahre bewiesen rund zwei Dutzend Patente seinen Innovationsgeist. Er wurde als Konstrukteur in einem Atemzug mit Johann Klepper und Hermann Locher (Leipziger-Faltboot-Bau, L.F.B.) genannt.\u00a0 Zudem gab er ab 1920 die Brosch\u00fcre &#8222;Das Faltboot&#8220; heraus, die den Leser informieren und f\u00fcr den noch jungen Sport begeistern sollte. Ende 1921, vor der Fusion mit S\u00fcdsport verlie\u00df er BAFAWE und M\u00fcnchen, um die Steinerwerft auf seinem Anwesen in Riederau am Ammersee weiterzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Steiner baute fortan moderne, qualitativ hochwertige, extrem klein zu verpackende Boote, die jedoch ihren Preis hatten. Mitte der 20er Jahre stellte er Faltbootger\u00fcste aus Duraluminium her, dem Hightech-Material aus dem Luftschiffbau und nannte sie &#8222;Reform-Faltboote&#8220;. Wegen des extrem hohen Materialpreises gab es sie aber auch in einer Stahl- oder Holzausf\u00fchrung.<\/p>\n<p>1924 verlegte er seine Werft kurzzeitig nach Konstanz, ab 1928 nach Berlin. In der zweiten H\u00e4lfte der 30er Jahre stellte er den Faltbootbau ein. Karl Steiner war der Erste, der 1923 die Idee zu einem Faltboot-Museum hatte und umsetzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leonard Freyberger<\/strong> baute schon vor dem Ersten Weltkrieg sein \u201eFreya-Boot\u201c. Ob der Name der nordischen G\u00f6ttin der Liebe geschuldet war oder eine Verk\u00fcrzung seines Namens, ist nicht bekannt. Der offene Einsitzer, der eine entfernte \u00c4hnlichkeit mit heutigen Packrafts aufweist (oder einer ausgelatschten Ballerina), war ein simples Leichtgewicht, problemlos zu transportieren und aufzubauen, kurz und wendig und ideal f\u00fcr die Befahrung bayrischer Wildfl\u00fcsse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1737\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_5.jpg\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"457\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_5.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_5-300x205.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><br \/>\nFreya Einer vor dem 1.Weltkrieg\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Ersten Weltkrieg verkaufte er seine Boote unter dem Namen &#8222;Freyberger und Rest&#8220;. In einem solchen Zweisitzer-Boot starteten die beiden Herren bei der ersten Isar-Regatta 1921 von Bad T\u00f6lz nach M\u00fcnchen und beendeten sie mit einer Zeit von 3:49:18, knapp 9 Minuten hinter Engel \u2013 Popich in einem Leipziger Faltboot.<\/p>\n<p>Ende 1921 gr\u00fcndete Steiner mit Gesellschaftern die &#8222;Vereinigte M\u00fcnchner-Hamburger Faltbootwerft GmbH&#8220;. Sein Ziel war, Boote \u00fcber die Grenzen Bayerns hinaus zu verkaufen. 1922 befand sich die Werft in der Rumfordstra\u00dfe 3 in M\u00fcnchen. Ob es ihm je gelang, mehr als einen Vertreter in Hamburg zu installieren, bleibt zweifelhaft. Unzweifelhaft ist dagegen, dass die Boote &#8222;System Freyberger&#8220; auch bei der Isarregatta 1922 sehr erfolgreich abschnitten. 1923 stieg er zusammen mit Josef Mayrs S\u00fcdsport bei BAFAWE ein, nach deren Ende er dem Faltbootbau den R\u00fccken kehrte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>J<strong>osef Mayr <\/strong>besa\u00df einen holzverarbeitenden Betrieb bei Sulzberg im Allg\u00e4u. Er beschloss, angeregt durch seine Faltboot besessenen Freunde in M\u00fcnchen, auch in die Faltbootproduktion einzusteigen. In seiner gut ausger\u00fcsteten Schreiner- und Holzbiegerei wurden, mit Hilfe eines Dutzend Mitarbeiter, diverse Ger\u00fcstteile, z. B. dampfgebogenen Steven und Spanten, serienm\u00e4\u00dfig angefertigt. Der Aussto\u00df an Ger\u00fcstteilen war so hoch, dass\u00a0 BAFAWE nicht alle abnehmen konnte und Mayr auch andere kleine M\u00fcnchener und bayrische Werften belieferte, wodurch diese Boote der \u201eM\u00fcnchener Schule\u201c oft schwer den einzelnen Werften zuzuordnen sind.<\/p>\n<p>Mayr versuchte sich auch selbst im Faltbootbau und brachte eine Serie von f\u00fcnfhundert preiswerten Faltbooten unter dem Namen \u201eS\u00fcdsport\u201c auf den Markt. Im Fr\u00fchjahr 1923 wurde er Gesellschafter bei BAFAWE und \u00fcbernahm den Bau der Boote komplett. Nach Aufl\u00f6sung von BAFAWE Ende 1924 produzierte er weiterhin Ger\u00fcste und Boote f\u00fcr die Firma &#8222;Sportberger&#8220; und andere, bis Hans Berger 1932 die gesamte Produktion in seine eigene Werft in Rothschwaige \u00fcbernahm.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1740\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_6.jpg\" alt=\"\" width=\"677\" height=\"423\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_6.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_6-300x188.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 677px) 100vw, 677px\" \/><br \/>\nMayrs Werkst\u00e4tten in Sulzberg\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 BAFAWE -B\u00fccherei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hans Berger<\/strong> hatte schon 1915 sein erstes Faltboot gebastelt und nach dem Krieg kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkrieges rechnete sich der gelernte Bankangestellte gute Chancen aus, seinen Lebensunterhalt mit dem Bau von Faltbooten sichern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>1920 stieg er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei BAFAWE ein und entwickelte sich schnell zum Experten f\u00fcr Marketing und \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Im Jahr 1920 ernannte ihn der Bayrische Kanuverband zum \u201eFaltbootobmann\u201c. In dieser Position widmete er sich allen Aspekten des Faltbootsports und wurde bald \u00fcber die Grenzen Bayerns hinaus als &#8222;Faltboot-Minister&#8220; bekannt.<\/p>\n<p>Am 7. August 1924 gr\u00fcndete er &#8222;Sportberger&#8220; in Rothschwaige, im Sortiment auch Faltboote aus Sulzberg. Seine \u201eBerger-Faltonette\u201c verkaufte sich gut. Der Erfolg, der BAFAWE verwehrt geblieben war, stellte sich ein. Sportberger wurde mit diversen Vertretungen und einem umfangreichen Katalogverkauf einer der Gro\u00dfen im deutschen Outdoorhandel (bis 1987). 1937 stellte Hans Berger die Produktion und den Vertrieb von Faltbooten ein und widmete sich fortan dem Wohnwagenbau, zu dessen Pionieren er heute z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Werft und die Boote<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Anfang der 1920er Jahre bel\u00e4chelte Bastelobjekt Faltboot entwickelte sich kontinuierlich zu einem ernst zu nehmenden Sportger\u00e4t. Nachdem die gr\u00f6bsten M\u00e4ngel beseitigt waren, sich die anf\u00e4nglichen \u201eH\u00e4ngematten\u201c in stabile Boote verwandelt hatten, begannen sie den Vorsprung der Holzboote aufzuholen. Bereits 1925 zur 5. Isar-Regatta verk\u00fcndete Carl J. Luther stolz, dass es nun so viele Faltboote wie Holzboote g\u00e4be.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Werft verf\u00fcgte au\u00dfer dem Verkaufsraum von Hans Hart \u00fcber zwei Produktionsst\u00e4tten. Karl Steiner betrieb seine Werkstatt bei seinem Landhaus in Riederau am Ammersee und besa\u00df ein Gartengrundst\u00fcck im Priel 62 bei M\u00fcnchen-Bogenhausen mit zwei Geb\u00e4uden. Hier wurden auch weiterhin die Boote gebaut, als BAFAWE im Oktober 1920 in die Ottostra\u00dfe 12 in der N\u00e4he der Innenstadt wechselte. Im August schaltete man die erste Anzeige im deutschlandweit erscheinenden Kanusport<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfangs wurden die bereits vorhandenen Modelle von Steiner und Hart 1919 unter dem Namen BAFAWE weiterproduziert. Die Boote von Hart waren auf die wilderen bayerischen Fl\u00fcsse zugeschnitten, die von Steiner eher elegante Boote f\u00fcr Seen und gr\u00f6\u00dfere Fl\u00fcsse.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Anfang nicht schlecht, aber die Freunde hatten jede Menge innovative Ideen.<\/p>\n<p>Die Frage war: was lie\u00df sich an fortschrittlichen Modellideen verkaufen und vor allem wie war es wirtschaftlich, Serienarbeit preiswert herzustellen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1741\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_7.jpg\" alt=\"\" width=\"696\" height=\"443\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_7.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_7-300x191.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_7-140x90.jpg 140w\" sizes=\"(max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><br \/>\nSteiner Dreier Anfang 1920 &#8211; eher was f\u00fcr Seen\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Kanusport<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die maschinelle Ausr\u00fcstung, der Platz in den Werkr\u00e4umen und die Finanzen f\u00fcr weitere Investitionen waren beschr\u00e4nkt. Bauteile, die arbeitsaufwendig herzustellen waren, wurden daher preiswert in gr\u00f6\u00dferen Mengen von holzverarbeitenden Betrieben bezogen, die sie billiger maschinell fertigen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BAFAWE entwickelte Anfang 1920 f\u00fcr vier Modelle, die konstruktiv weitgehend identisch waren und somit einem Baukastensystem glichen. Genial einfach konstruiert, simpel und preiswert herzustellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1742\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_8.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"490\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_8.jpg 448w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_8-300x216.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><br \/>\nBAFAWE Dreierboot\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab zwei Einer mit 4.00m x 0,65m und 4,00m x 0,72m, den Zweier mit 4,50m x 0,72 cm und den Dreier mit 5,20m x 0,74m. Die 2cm mehr Breite des Dreiers lag am st\u00e4rkeren Material der Dollborde .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ger\u00fcste aller vier Modelle bestanden aus nur zwei S\u00e4tzen dampfgebogener Spanten und Steven. F\u00fcr den S\u00fcllrand gab es Rundst\u00e4be in Besenstielst\u00e4rke. Der Rest bestand aus schmalen Hochkantleisten in 2 St\u00e4rken, Senten, Bodenleitern und Dollborde wurden daraus gefertigt. Die zugekauften Leisten wurden in der Werft passend f\u00fcr die Modelle abgel\u00e4ngt, gehobelt, gebohrt und lackiert; die Spanten und Steven mit Beschl\u00e4gen und Zapfen aus Messing und Alu versehen. Mit nur wenigen Schrauben, Fl\u00fcgelmuttern und Nieten konnten daraus Ger\u00fcste einfach, schnell und kosteng\u00fcnstig von angelernten Mitarbeitern unter Aufsicht eines Werkmeisters, ohne gr\u00f6\u00dferen Maschineneinsatz hergestellt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde die Werft von Anfang an von Josef Mayr beliefert, der mit Hans Berger bekannt war. Hinzu kam, dass die Preise f\u00fcr Holz, den Zuschnitt und dessen Verarbeitung auf dem Umland g\u00fcnstiger ausfielen als in den Betrieben der Landeshauptstadt.<\/p>\n<p>Der Bodenrost war dreiteilig und ineinander klappbar, die Steven daran mit einem Griff montierbar. Die Dollbord- und Sentenlatten konnten wie ein Zollstock ein- und ausgeklappt werden und wurden durch Laschen an den Spanten geschoben; die Dollbordst\u00e4be zus\u00e4tzlich an den Steven befestigt. Das fertig aufgebaute Ger\u00fcst schob man durch das hinten aufkn\u00f6pfbare Oberdeck in die Haut hinein. Das Deck wurde mit einer Schnur, wie es bei Zelteing\u00e4ngen damals \u00fcblich war, geschlossen.\u00a0 Da keine Spannung \u00fcber einen Kniehebel ausge\u00fcbt werden konnte, erforderte die Herstellung der Haut eine sorgf\u00e4ltige Anpassung an das jeweilige Ger\u00fcst, um einen faltenfreien, strammen Sitz zu gew\u00e4hrleisten. Mit einem vorne auf dem Deck aufgen\u00e4hten Wellenbrecher und seitlich in die Laschen der Decks\u00f6ffnung geschobene Leisten, war das Boot in zehn Minuten auf- oder abgebaut. Durch die Hochkantleisten bogen sie die Boote bei weitem nicht so durch, wie zu dieser Zeit noch \u00fcblich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1743\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_9.jpg\" alt=\"\" width=\"703\" height=\"510\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_9.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_9-300x218.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 703px) 100vw, 703px\" \/><br \/>\nBAFAWE Kurzzweier Ger\u00fcst. 1920 noch mit geschlossenen Spanten und Leinenhaut\u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die H\u00e4ute bestanden bis Mitte 1920 aus starkem Segeltuch, das nach Schablonen zugeschnitten und von S\u00e4cklern auf schweren elektrischen Schustermaschinen zusammengen\u00e4ht wurde. Das Anpassen an das jeweilige Ger\u00fcst und eventuelle Nacharbeiten mussten von erfahrenen Mitarbeitern ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der auff\u00e4lligste Mangel aller Faltboote war anfangs ihr nie wirklich dichtes Unterschiff. Es wurde viel experimentiert, ausprobiert und verworfen, um diesen Mangel zu beheben. Die noch nicht vulkanisierten Leinenh\u00e4ute mussten vor dem Start gew\u00e4ssert werden, damit das Gewebe aufquoll und einigerma\u00dfen dicht wurde. Dennoch geh\u00f6rte ein nasser Hosenboden zum sportlichen Vergn\u00fcgen. Die raue Oberfl\u00e4che der H\u00e4ute wirkte sich ung\u00fcnstig auf die Laufeigenschaften der Boote aus. Die in Mode gekommenen Rennen und Regatten verlangten geradezu nach besseren Materialien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Experimenten mit Ballon-Gummi und anderen Stoffen testete BAFAWE als erste Werft eine neue Gummihaut, die 1920 auf dem Markt gekommen war. Sowohl auf der Fr\u00fchjahrs-Mustermesse in Leipzig, als auch auf der Frankfurter Messe versprach die Herstellerfirma Continental Caoutschuk &amp; Guta-Percha Compagnie mit Sitz in Hannover, dass ihr Material an den Knickstellen nicht brechen w\u00fcrde. Tests bei verschiedenen Temperaturen erwiesen sich als zufriedenstellend. Sch\u00e4den konnten mit Flicken und Gummil\u00f6sung repariert werden. Umgehend erkl\u00e4rte Hans Berger die Leinenhaut als v\u00f6llig obsolet und die Gummihaut zum neuen Standard.\u00a0 Hohe Geschmeidig- und Dehnf\u00e4higkeit und ein faltenfreier Sitz verbesserten die Laufeigenschaften. Eine lange Lebensdauer wurde bei guter Pflege garantiert. BAFAWE blieb auch in den folgenden Jahren bei der Weiterentwicklung der Faltboothaut engagiert. Nachdem die Entwicklung zuerst zu immer mehr \u00fcbereinander liegenden Schichten gef\u00fchrt hatte, war man nach drei Jahren wieder bei einer innen und au\u00dfen einmal gummierten Haut angelangt, die unempfindlicher gegen das Eindringen von Wasser in das Tr\u00e4gergewebe bei Besch\u00e4digung der Gummierung sein sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1744\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_10.jpg\" alt=\"\" width=\"695\" height=\"286\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_10.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_10-300x124.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><br \/>\nSchon moderner mit Holzs\u00fcll, aber im Prinzip gleich geblieben Modell 1922\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Boote verkauften sich 1920\/21 gut, doch die Inflation wirkte sich auch auf die Produktionskosten aus und die Preise der Boote stiegen. 1921 betrug der &#8222;Teuerungszuschlag&#8220; 100%, keine gute Zeit f\u00fcr eine aufstrebende Werft mit knapper Kapitaldecke. Das Sortiment wurde mit einem Zelt f\u00fcr 1400,00 Mark erweitert. Boot und Zelt waren eine ideale Kombination f\u00fcr Wanderfahrten abseits der Zivilisation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1921 erschien im &#8222;Kanusport&#8220; ein Bericht \u00fcber die BAFAWE-Werft ohne Verfasserangabe. Ein seltener Vorgang. Die Zeitschrift war bem\u00fcht, sich m\u00f6glichst neutral in Bezug auf die Werften zu verhalten. Der Schreibstil entspricht nicht unbedingt dem des Hans Berger. Es wurde jedoch gemunkelt, dass er hinter der Geschichte stand. Sie beschreibt die Produktion, kurz bevor sie nach Sulzberg ausgelagert wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Ein Nachmittag in der Faltbootwerft<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ganz anders, als in sonstigen Kleinbootwerften, sieht es hier aus. In der Regel liegen die Werften am Wasser &#8211; eine Faltboot-Werft hat dies aber durchaus nicht n\u00f6tig. Ich will nun heute mal so den Betrieb der Ba.Fa.We., der Bayrischen Faltboot-Werft in M\u00fcnchen schildern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der Stra\u00dfenbahn gelangt man bequem in die Fabrikanlage an der Theresienstra\u00dfe 78 liegend und findet dort zun\u00e4chst bereits im Hofe alle m\u00f6glichen Ger\u00fcst- und Bootsteile in buntem Durcheinander vor. Hier werden die L\u00e4ngsh\u00f6lzer geschnitten, gehobelt und gebohrt, dann zugerichtet. Es wird fast ausschlie\u00dflich Eschenholz verarbeitet, sowohl zu den Spanten, die au\u00dferhalb des Werks in einer Spezialfabrik hergestellt werden &#8211; sie werden \u00fcber Dampf gebogen, als auch zu den L\u00e4ngsleisten. Jede Leiste wird untersucht, ob fehlerfrei und astrein, dann wird sie erprobt, ob nicht unsichtbare M\u00e4ngel (Holzkrankheiten) ihr anhaften. Ein gro\u00dfer Ausschusshaufen zeugt von der sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfung. Eine Unmenge Kleinarbeit h\u00e4ngt an diesem Verfahren. Es mu\u00df nat\u00fcrlich nur trockenes Holz zur Verwendung gelangen und trotzdem mu\u00df in der Zusammenstellung immer noch R\u00fccksicht auf weiteres &#8222;Arbeiten der H\u00f6lzer&#8220; genommen werden. So entstehen dort die Ger\u00fcste der Boote, immer sind ganze Serien in Arbeit, denn nur dadurch sind die angemessenen Preise dieser h\u00fcbschen Fahrzeuge zu verstehen. Besonders erregte noch mein Interesse ein ganz neuartiges Modell mit einem Holzkokpitrand, welcher dem Boot ein \u00e4u\u00dferst elegantes Aussehen verleiht und es zu verwechseln \u00e4hnlich mit Holzkanus macht. Jedoch darf ich dar\u00fcber noch nicht weiter berichten, denn es ist noch ein Fabrikgeheimnis und wird erst in n\u00e4chster Zeit die \u00d6ffentlichkeit \u00fcberraschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Raum auf der anderen Seite des Hofes werden die fertiggestellten Ger\u00fcste mit einer Bootshaut versehen &#8211; es finden f\u00fcr diese H\u00e4ute ausschlie\u00dflich wasserdichte aus mehreren Schichten bestehende Stoffe Verwendung, die von der Continental Caoutchouc &amp; Gutta-Percha Compagnie Hannover erzeugt werden und von dieser r\u00fchmlich bekannten deutschen Qualit\u00e4tsfabrik im Verein mit den Erfahrungen der Werft eigens f\u00fcr Faltbootzwecke der Werft hergestellt werden. Die sch\u00e4dlichen Einwirkungen der Sonne und des Wassers auf Gummi sind bestens beseitigt, so da\u00df die Bootsh\u00fcllen eine \u00e4u\u00dferst lange Lebensdauer haben. Die Spezialh\u00fclle, ein gesetzlich gesch\u00fctztes Erzeugnis, ist beinahe unverw\u00fcstlich, es kann das Boot auf Sandb\u00e4nke rutschen, ohne einen Defekt bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Au\u00dferdem ist eine Reparatur sehr einfach auszuf\u00fchren durch \u00dcberkleben eines gleichartigen Streifens mit Gummil\u00f6sung. Die Verwendung dieser Stoffe hat eine Umw\u00e4lzung auf dem Gebiet des Faltbootbaus hervorgebracht, denn die bislang \u00fcblichen nur impr\u00e4gnierten Segeltuche waren nie v\u00f6llig wasserdicht zu bekommen. Erst seit der Verwendung dieser gummierten Stoffe ist es m\u00f6glich, ein vollkommen trockenes Bootsinnere zu erzielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie die Ger\u00fcste, werden auch die H\u00fcllen serienm\u00e4\u00dfig fabriziert resp. zugeschnitten und auf schwersten N\u00e4hmaschinen gen\u00e4ht. Angepa\u00dft auf das betreffende Ger\u00fcst mu\u00df jedoch jede H\u00fclle besonders werden, damit eine v\u00f6llige Faltenlosigkeit erzielt wird. Erst dann wird die Haut ganz fertig gen\u00e4ht. Eine Spezialit\u00e4t der Werft ist auch die faltenlose H\u00fclle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun kommt das Boot in die Fertigmontage und wird dort auf Grund der Sonderw\u00fcnsche des Bestellers ausger\u00fcstet. Zu einem Boot kommt eine Fu\u00dfsteuereinrichtung, zum n\u00e4chsten eine Rudereinrichtung, wieder eines wird mit Treibersegeln ausgestattet und ein anderes erh\u00e4lt eine 5 qm-Vollbesegelung mit Gro\u00dfsegel, Vorsegel, Seitenschwerter und Steuer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun wandert das Boot in der Verpackungsraum, wird dort zerlegt und zu zwei kleinen Postpaketen verpackt, von denen niemand annehmen kann, dass da drinnen ein komplettes, fahrbereites Boot ist.<\/p>\n<p>Versand 1922 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach all dem gesehenen m\u00fcde, verweilt man rastend noch ein Weilchen im B\u00fcro und erh\u00e4lt dort Unmengen von Originalfotos vorgelegt von Fahrten und Abenteuer der Boote, die in alle Welt, nach Nord- und S\u00fcdamerika, Italien, Schweden, Norwegen versandt werden, ja selbst die Feindstaaten England, Frankreich und so weiter beziehen Bafawe-Boote, deren Vortrefflichkeit aus der Zeugnismappe der Werft, die dick angeschwollen ist, hervorgeht. Im B\u00fcro herrscht, wie im ganzen Werk ein Hochbetrieb. St\u00f6\u00dfe von Anfragen gelangen t\u00e4glich ins Haus und m\u00fcssen beantwortet werden, denn jeder will was anderes wissen. Au\u00dferdem verlassen t\u00e4glich gro\u00dfe Mengen Drucksachen das Haus, werben f\u00fcr die Erzeugnisse, so herrscht ein tolles Leben in der ganzen Werft. Es m\u00fcssen Stoffe, Schrauben, Beschl\u00e4ge, Nieten, usw. bestellt werden, angekommene ausgepackt und geordnet werden, damit keine Stockung in der Produktion eintritt, Reisende und Vertreter sind meist auch immer reichhaltig vorhanden, Akquisiteure loben ihre Bl\u00e4tter und erhalten Anzeigenauftr\u00e4ge oder nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von morgens bis meist sp\u00e4t in den Abend wirkt dort alles im gr\u00f6\u00dften Eifer, gleich, ob Winter oder Sommer, die Firma hat es verstanden, ihren Erzeugnissen rei\u00dfenden Absatz zu sichern, was Gro\u00dffabrikationen und wiederum billige Herstellung bedingt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1922<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1922 war das Jahr der h\u00f6lzernen S\u00fcllr\u00e4nder und sicheren Befestigungen des Oberdecks daran (Steiner entwickelte mehre Patente). Kr\u00e4ftigere Hochkantleisten f\u00fcr Bodenleiter, Dollbordst\u00e4be, auch die Senten wurden verst\u00e4rkt. Durch den starken S\u00fcllrand wurde eine bessere Spritzdeckenbefestigung m\u00f6glich, obwohl der hintere S\u00fcllabschluss noch fehlte. Der Verschluss der Decks\u00f6ffnung wurde verbessert. Die Boote waren bei moderater Gewichtszunahme robuster, bogen sich weniger durch und eigneten sich auch zum Segeln. Die Werft beschr\u00e4nkte sich in ihrer Werbung auf zwei Modelle, einen Zweisitzer, 4,50 x 0,72 m und einen Dreisitzer 5,20 x 0,74 m. Die Inflation trieb die Preise f\u00fcr beide Modelle, inklusive Zubeh\u00f6r, Anfang des Jahres schon auf 12.220,00, bzw. 14.620,00 Mark. Ende des Jahres waren es bereits 40.000,00 und 48.000,00 Mark.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1746\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_12.jpg\" alt=\"\" width=\"679\" height=\"839\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_12.jpg 485w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_12-243x300.jpg 243w\" sizes=\"(max-width: 679px) 100vw, 679px\" \/><br \/>\nBAFAWE Modelle 1922\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1923 <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ab 1923 wurden die f\u00fcr den Bootsbau nicht unbedingt gut geeigneten dampfgebogenen Spanten (besonders in der offenen Form) durch formstabile gebaute Spanten ersetzt, die das ganze Boot noch besser zu einer tragenden Struktur verbanden. Entscheidende Schritte auf dem Weg zum modernen Faltboot, wie wir es kennen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1748\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_13.jpg\" alt=\"\" width=\"688\" height=\"579\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_13.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_13-300x253.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 688px) 100vw, 688px\" \/><br \/>\nDie neuen stabileren Spanten\u00a0\u00a0 1922\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was fehlte, war immer noch eine Kniehebelspannung um die Haut straff zu halten. Steiner entwickelte daher einige Patente, um an den Spanten und Steven die Spannung variieren zu k\u00f6nnen. Normalerweise war es ja bequeme Sache, das Ger\u00fcst aufgebaut ins Boot zu stellen und das Deck einfach zuzukn\u00f6pfen. Es konnte auch schnell problematisch werden, baute man z.B. die Haut nass ab, schrumpfte sie beim Trocknen schnell um mehrere Zentimeter. Mit einem Kniehebel war schon einiger Druck auszu\u00fcben, um ein Ger\u00fcst in die Haut zu dr\u00fccken. Bei BAFAWE musste halt mit den F\u00fc\u00dfen gedr\u00fcckt werden. Und beim Schlie\u00dfen der sich spannenden Deckshaut, ging das Fluchen weiter. Aber solche Fehler machten erfahrenen Faltbootler ja nicht. Es dauerte noch ein Jahr, bis BAFAWE diesen Schwachpunkt mit einem Spannhebel abstellte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1749\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_14.jpg\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_14.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_14-300x201.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><br \/>\nAlte Hasen bei denen es locker passt 1921\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Z\u00e4sur stellt der Zusammenschluss von BAFAWE mit S\u00fcdsport und Freyberger im Fr\u00fchjahr 1923 dar. In der Zeitschrift BAFAWE-Sport 5. 23 schreibt Hans Berger, wie immer nicht um gro\u00dfe Vergleiche verlegen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Nicht nur in der Eisen-, Stahl-, Elektro- und sonstiger Gro\u00dfindustrie wird fusioniert &#8211; nein, die gleichen Argumente, die dort gelten, die gelten auch in der Sportindustrie. Vereinfachung, Verbilligung, das sind die zwingenden Notwendigkeiten &#8220; Zudem gab es auch noch ein neunstrophiges Gedicht, von denen hier nur die beiden ersten zitiert werden:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Faust ist nichts im Kampfe,<\/p>\n<p>Einigkeit verleiht erst St\u00e4rke,<\/p>\n<p>Deshalb reichen sich die H\u00e4nde<\/p>\n<p>Drei erlesene Faltbootwerke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihre Namen kennt ihr alle<\/p>\n<p>Faltbootleut auf Flu\u00df und See<\/p>\n<p>Es sind die besten Deutschen Marken<\/p>\n<p>Freyberger, S\u00fcdsport, BaFaWe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1750\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_15.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"510\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_15.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_15-300x255.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Die neue Leitung entschied sich, nicht nur die Ger\u00fcste, sondern die kompletten Boote im Betrieb von Josef Mayr in Kempen serienweise, rationeller und preiswerter an einem Ort herzustellen. Anfangs war neben dem 4,50 m K2s und 5,20 m K2b noch von einem 3,50 m Einsitzer und einem 4,00 m Boot im Programm die Rede, diese opferte der neue Vorstand schnell der Maxime:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenig Modelle, wenig Varianten, viel Maschinenfertigung, gro\u00dfe St\u00fcckzahlen. Mit nur noch 2 Wanderboot-Modelle, sollte die Herstellung der BaFaWe &#8222;fordisiert &#8220; werden, zu der Zeit das Vorbild f\u00fcr rationale Herstellung (Modell T).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1751\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_16.jpg\" alt=\"\" width=\"674\" height=\"579\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_16.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_16-300x258.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><\/p>\n<p>Die BaFaWe Mannschaft in Sulzberg 1923\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 BAFAWE-B\u00fccherei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1752\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_17.jpg\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_17.jpg 412w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_17-206x300.jpg 206w\" sizes=\"(max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<p>Serienproduktion Spanten und Bodenleitern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Anspruch war, dem Platzhirsch Klepper, der ja praktisch immer noch die Heurich-Vorkriegskonstruktionen weiter verbesserte, aber gro\u00dfe Mengen davon verkaufte, den Rang abzulaufen. Aber die Hyperinflation f\u00fchrte 1923 dazu, dass nur noch anzufragende Tagespreise genannt werden konnten, es gab Notgeld, dass bald nicht mehr das Papier wert war, auf dem es gedruckt wurde. Dazu kamen die schon oben beschrieben politischen Unruhen. Unter den wirtschaftlichen Bedingungen der 2. H\u00e4lfte der 20er Jahre, h\u00e4tte BAFAWE damit sicher eine Chance gehabt. Ende 1923 hatte man nach eigenen Angaben vom K2b immerhin rund 2500 Exemplare hergestellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1753\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_18.jpg\" alt=\"\" width=\"1527\" height=\"546\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_18.jpg 1527w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_18-300x107.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_18-1024x366.jpg 1024w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_18-768x275.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1527px) 100vw, 1527px\" \/><br \/>\nImmer wieder Probleme, wenn es gerade gut l\u00e4uft.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Kanusport<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1924 wurde das 5,20 Meter lange Boot weiter als Langzweier K2b angeboten; mit siebenundsiebzig Zentimetern Breite ein schnelles Wanderboot und mit der patentierten Spitzdecke auch wildwasserfest. Es wurde oft auch allein vom hinteren Sitz gefahren und stieg dann gut \u00fcber Walzen. Seine Konstruktion galt als ebenso einfach wie ausgereift. Speziell zum Wildwasser, in dem die sportlichen Fahrer sich immer h\u00f6heren Schwierigkeitsgraden stellten, passte sein nun kajakm\u00e4\u00dfig dichtes Verdeck samt jetzt besser funktionierenden Verschluss und Spritzdecke hervorragend.<\/p>\n<p>Der K2b verkaufte sich so gut, dass BAFAWE sich auf dieses Modell konzentrierte und im Jahr 1924 in Sulzberg eine Serie von 1000 Booten auflegte. BAFAWE bevorzugte die sogenannte Flachpackung, die besonders vorteilhaft f\u00fcr den Transport in der Eisenbahn sein sollte. Bei Rennen wurde erwartet, dass man das Boot in drei\u00dfig Minuten startklar bekam. Die Aufbauzeit des K2b war, ein echtes Plus, mit zehn Minuten angegeben. Die Abbauzeit sollte bei vier Minuten liegen. Seine Form war leicht fischf\u00f6rmig bei stabiler Lage und gen\u00fcgend Reservedeplacement. Der Patentholzs\u00fcllrand mit Rille sorgte f\u00fcr den wasserdichten Abschluss des Cockpits. Aber es gab immer noch keinen Hebelspannmechanismus. Der gute Sitz der Haut wurde weiterhin durch Passung und Flexibilit\u00e4t der Haut erreicht. Die Ma\u00dfe betrugen jetzt 5,20 m x 0,77\u00a0 m, gro\u00dfe Sitzluke 2,10 m x 0,45 cm, Gewicht 22 kg, Tragkraft 350 kg. Die Stabtaschenl\u00e4nge betrug 1,80 m und der Preis 300,- Mark.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der K2 mit 4,50 m x 0,75 m, Sitzluke 2,10 m x 0,45 m, wog 18 kg und trug 250 kg.<\/p>\n<p>Seine Packtaschenl\u00e4nge war 1,60 m und er wurde f\u00fcr 240,- Mark angeboten.<\/p>\n<p>Wegen niedrigerer Verkaufszahlen gegen\u00fcber den K2b, straffte man das Programm auf ein Universalmodell und der K2 wurde 1924 zeitweise nicht geliefert. Die 4,50 m Zweisitzer galten allgemein langsam als \u00fcberholt, weil sie f\u00fcr 2 Personen und Gep\u00e4ck recht klein waren und bei rauerem Wasser schnell zu nass liefen. Es gab aber f\u00fcr ein preiswertes Modell weiterhin Kunden und 1925 kam er wieder ins Programm.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1754\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_19.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"725\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_19.jpg 530w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_19-265x300.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><br \/>\nK2s unter Segel beim\u00a0 \u00a0Sonntagsausflug\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1925<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang 1925 waren rund dreitausend Exemplare vom K2b auf dem Wasser und nicht selten immer noch erfolgreich bei Rennen. Auch der lang ersehnte Hebelspannmechanismus war da, der Decksabschluss noch einmal verbessert. Dennoch sanken die Preise f\u00fcr das ausgereifte, aber etwas in die Jahre gekommene Modell. Bei den H\u00e4ndlern wurde auch Teilzahlung angeboten. 1926 lie\u00df Berger eine neue Serie auflegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1755\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_20.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"452\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_20.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_20-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><br \/>\nDer K2b fand als st\u00e4ndig weiterentwickeltes Modell immer noch K\u00e4ufer\u00a0 \u00a0Kanusport 1925<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr das Boot gab es eine komplette Besegelung, wodurch es zum Segelfaltboot K 26 wurde. Neben Schwertern und gro\u00dfem Ruder beinhaltete das Paket 4,5 Quadratmeter Segelfl\u00e4che an zwei Masten. Das Boot kostete 260,00 Mark, die Gro\u00dfbesegelung 85,00 Mark und das Treibersegel 26,00 Mark.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spritzdecken, Kielstreifen, Sitze, R\u00fcckenkissen und Paddel geh\u00f6rten gleichfalls zur Produktpalette und wurde von Hans Berger so angepriesen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Faltbootrennen, Segeln, Wasserwandern &#8211;<\/p>\n<p>nimm BAFAWE-Faltboote!<\/p>\n<p>Lass die anderen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BAFAWE Sondermodelle<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den beschriebenen Volumenmodellen wurde auch eine ganze Reihe weiterer Bootstypen entwickelt und in kleiner Serie bzw. auf Bestellung hergestellt.\u00a0 Sie dokumentieren die Innovationsfreude von BAFAWE, die Entwicklungsspr\u00fcnge der Boote von 1919 bis 1923. Wenn es eine Nachfrage gab, reagierte BAFAWE mit neuen Modellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BAFAWE Wildwasserboot<\/p>\n<p>Die neugegr\u00fcndete Werft baute Anfang 1920 das von Sch\u00f6ner entwickelte Isarion-Wildwasser-Faltboot, das nach Harts Ideen f\u00fcr schweres Wasser konstruiert war. Ein extrem hochbordiges, 0,85 m breites Boot mit schmaler Luke, kurz, leicht und wendig, das \u00fcber zusammenklappbare Spanten, ein Ger\u00fcstspannsystem und ein geschlossenes Deck verf\u00fcgte.\u00a0 Da normale Spritzdecken von den wuchtigen Flo\u00dfrutschenwalzen mangels sicherer Befestigung meist eingeschlagen wurden und das Boot volllief, sollte dies die L\u00f6sung des Problems sein. Die Breite brachte Stabilit\u00e4t und das steile Oberdeck sollte Wasserlast schnell ablaufen lassen. Das erste gezielt konstruierte Wildwasser-Faltboot. Um es \u00fcberhaupt fahren zu k\u00f6nnen, kam ein gebogenes Paddel zum Einsatz, das zu zwei Dritteln aus Stahlrohr bestand. Wie viele es waren, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wurde aber auf Bestellung gebaut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1756\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_21.jpg\" alt=\"\" width=\"654\" height=\"338\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_21.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_21-300x155.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><br \/>\nSch\u00f6ner im Wildwasserboot. Die ewig unzuverl\u00e4ssigen Spritzdecken f\u00fchrten zu dieser Konstruktion\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1757\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_22.jpg\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"591\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_22.jpg 418w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_22-209x300.jpg 209w\" sizes=\"(max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><br \/>\nDas Boot verpackt und reisefertig\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1764\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"631\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-scaled.jpg 2560w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-300x294.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-1024x1003.jpg 1024w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-768x753.jpg 768w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-1536x1505.jpg 1536w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_23-2048x2007.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><br \/>\nDas Ger\u00fcst war superleicht und simpel\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1765\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_24.jpg\" alt=\"\" width=\"646\" height=\"674\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_24.jpg 575w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_24-288x300.jpg 288w\" sizes=\"(max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><br \/>\nAber etwas Wasser kam ja doch wohl rein\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1766\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_25.jpg\" alt=\"\" width=\"646\" height=\"656\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_25.jpg 591w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_25-296x300.jpg 296w\" sizes=\"(max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><br \/>\nScheint aber Spa\u00df zu machen! Hans Berger rauscht durch den Schwall.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beiboot f\u00fcr kleine Yachten<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1920 wurde ein faltbares Beiboot f\u00fcr Segelboote entwickelt. Es war zehn Kilogramm schwer, in zehn Minuten aufzubauen und zu rudern. Es bestand aus einem Eschenger\u00fcst, mit drei offenen dampfgebogenen Spanten, das mit Segelleinwand oder Ballonstoff \u00fcberzogen werden konnte. 2,90 Meter lang und 1,00 Meter breit, konnte es bis zu drei Personen tragen. Eine preisg\u00fcnstigere Variante war unzerlegbar. \u00dcber die Verkaufszahlen ist nichts bekannt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1767\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26.jpg\" alt=\"\" width=\"668\" height=\"688\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26.jpg 2271w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26-291x300.jpg 291w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26-994x1024.jpg 994w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26-768x791.jpg 768w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26-1491x1536.jpg 1491w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_26-1988x2048.jpg 1988w\" sizes=\"(max-width: 668px) 100vw, 668px\" \/><br \/>\nBAFAWE Beiboot 1920<\/p>\n<p><strong>Dingi<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr wurde die erste Segelfaltjolle, die &#8222;zerlegbare Yacht&#8220; angeboten. 3,50 Meter lang, 1,00 Meter breit, bei einer Freibordh\u00f6he von 30 Zentimetern, gab es sie sowohl in einer offenen wie in einer gedeckten Ausf\u00fchrung. Die Besegelung bestand aus einer 4,50 Quadratmeter gro\u00dfen Marconi-Takelung, f\u00fcr die man sich aufgrund der guten Eigenschaften beim Kreuzen entschieden hatte. Das Boot war f\u00fcr zwei Personen ausgelegt, konnte aber auch von einer Person gesegelt werden, bei Flaute gerudert oder gepaddelt. Laut BAFAWE zeichnete sich das Boot durch sichere Segeleigenschaften aus, auch bei starkem Wellengang, bestens geeignet f\u00fcr Regatten in der Jollenklasse.\u00a0 Zu einem Preis von 1000,00 Mark war es im Vergleich zu einem Festboot, relativ preiswert. In zwanzig Minuten abbaubar und in zwei Taschen verpackt, eignete es sich f\u00fcr den bequemen Transport in der Eisenbahn und konnte im Unterschied zu Festbooten einfacher zu verschiedenen Revieren verfrachtet werden. Zudem konnte es zuhause eingelagert werden, was einen Liegeplatz \u00fcberfl\u00fcssig machte und Kosten sparte. Das Faltboot-Dingi nahmen viel sp\u00e4ter andere Werften auch ins Programm.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1768\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_27.jpg\" alt=\"\" width=\"477\" height=\"734\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_27.jpg 390w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_27-195x300.jpg 195w\" sizes=\"(max-width: 477px) 100vw, 477px\" \/><br \/>\nBAFAWE Dingi\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p><strong>BAFAWE Flo\u00df-Schlauchboote<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein aufblasbares Flo\u00df-Schlauchboot f\u00fcr die Jagd und zum Angeln in sage und schreibe 10 verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen von 2,1 m x 1,1 m bis 7,0 m x 3,0 m bot BAFAWE 1921 an. Es kam im Rucksack mit Pumpe und konnte mit Stechpaddel oder Segel bewegt werden. Es entstand aufgrund der Zusammenarbeit mit Continental und es ist fraglich, ob mehr als einige Prototypen hergestellt wurden. Aber wie immer wollte BAFAWE sehen, ob sich sowas verkauft &#8211; und wie oft, zu fr\u00fch am Markt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1769\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_28.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"369\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_28.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_28-300x175.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_28-480x280.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><br \/>\nBafawe Flo\u00df-Schlauchboot 1921\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Kanusport 1921<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Faltcanadier<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Faltcanadier wurde 1921 entwickelt, dass es in einer Stechpaddel- und Ruderversion gab. Es tauchte aber in keinem Katalog zum Verkauf auf, BAFAWE verkaufte aber auch solche Prototypen. Inspiration k\u00f6nnten die \u201eOhio-Boote\u201c, die Charles Prelle vor dem Krieg auf die Isar brachte gewesen sein. Wahrscheinlich w\u00fcnschten sich einige Leute so etwas wieder. Es konnte mit Stechpaddeln gefahren oder vorw\u00e4rts gerudert werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1759\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_29.jpg\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"605\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_29.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_29-300x268.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><br \/>\nBAFAWE Canadier\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BAFAWE Motor Faltboot<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Versuche das Faltboot zu motorisieren gab es zu der Zeit einige,\u00a0 BAFAWE gelang es1922 eine brauchbare Version zu bauen und zur Patentierung anzumelden. Ein 1 PS Zweitaktmotor, wie damals bei Leichtmotorr\u00e4der verwendet, trieb \u00fcber eine Welle mit unsteuerbaren Fl\u00fcgeln das Boot an. Das Boot war der kleine Zweisitzer, der Motor auf einer kastenf\u00f6rmigen Spantenkonstruktion in der Mitte des Bootes befestigt. Die Welle ging zum Heck, war dort nochmal gelagert, dann durch die Haut zur Schraube. Auch die Auspuffgase wurden durch die Haut ins Wasser geleitet. Gewicht 40 kg, in 50 Minuten aufbaubar, von 2 Personen zu tragen.\u00a0 Man wollte es 1923 in Serie bauen, aber die wirtschaftliche Situation verhinderte es. BAFAWE hatte sich aus einem Export Devisen versprochen, um in dem Inflationsstrudel wertbest\u00e4ndiges Geld zu verdienen. Hans Berger entwickelte das Boot in den n\u00e4chsten Jahren weiter, ohne \u00d6ffnungen f\u00fcr Welle und Abgase, letztlich setzte sich am Faltboot aber der simplere Seitenborder durch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1760\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_30.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"1002\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_30.jpg 730w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_30-219x300.jpg 219w\" sizes=\"(max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><br \/>\nDer feine Herr, nat\u00fcrlich mit Motorfaltboot\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0BAFAWE WZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das BAFAWE &#8211; Ruderfaltboot<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer nicht paddeln wollte oder ein Ruderboot als effektiver ansah, wurde bei BAFAWE auch bedient. Da vorw\u00e4rts gerudert wurde, konnte man sich auch mal auf nicht so wilde Fl\u00fcsse wagen. Wie die Ausleger am kleinen Zweier solide befestigt sind, kann man leider nicht recht erkennen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1761\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_31.jpg\" alt=\"\" width=\"696\" height=\"327\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_31.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_31-300x141.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><br \/>\nF\u00fcr den Flu\u00dfwanderer ca. 1921\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1762\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_32.jpg\" alt=\"\" width=\"693\" height=\"703\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_32.jpg 591w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_32-296x300.jpg 296w\" sizes=\"(max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><br \/>\nF\u00fcr den See nat\u00fcrlich auch besegelt 1921\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der BEFAWE Dreier<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor der K2 auch als Dreierboot deklariert wurde, hatte BAFAWE auch kurz ein richtiges Familien-Boot im Angebot. Eine fr\u00fche Steiner Konstruktion, auch bei Rennen erfolgreich, wurde im Rahmen der Modellkonzentration Ende 1920 eingestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1763\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_33.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_33.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_33-300x131.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><br \/>\nReichlich Platz f\u00fcr drei. Durfte noch etwas im Programm bleiben 1920\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BAFAWE- Rennboote<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am deutlichsten sieht man die Fortschritte im Faltbootbau bei den Rennbooten, die Karl Sch\u00f6ner f\u00fcr BAFAWE entwickelte. Sie waren ihrer Zeit weit voraus und die ersten Faltboote, die bei gro\u00dfen Regatten die Holzboote schlugen, die als das Ma\u00df der Dinge im Rennbootsbau galten. Das Modell war der Clou der Berliner Sportausstellung, wo es als &#8222;Luxusausf\u00fchrung mit massiven Messingbeschl\u00e4gen&#8220; ausgestellt war. Es \u00fcberzeugte nicht nur viele norddeutsche Faltbootgegner, sondern brachte BAFAWE auch eine Reihe Auftr\u00e4ge ein.<\/p>\n<p>Das Rennboot 1 von 1921 wurde auch bei der Isarregatta eingesetzt, wo ein Nachteil war, dass zwingend ohne Steueranlage gefahren werden musste. Sch\u00f6ner hatte zwar die Enden aufgeholt, verlor in den vielen Kurven dennoch mit dem langen Boot immer wieder Fahrt. Sowohl das Einer-, als auch das Zweier-Rennboot waren \u00fcber Katalog bestellbar. Die Werft gab aber keine Ausk\u00fcnfte \u00fcber Masse, Gewichte, Tragf\u00e4higkeit oder Preise an. Man musste sie bei der Werft erfragen. Daf\u00fcr waren Sonderw\u00fcnsche m\u00f6glich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1772\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_34.jpg\" alt=\"\" width=\"691\" height=\"296\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_34.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_34-300x129.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><br \/>\nBAFAWE-Sch\u00f6ner Rennboot 1 1921\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1773\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_35.jpg\" alt=\"\" width=\"691\" height=\"310\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_35.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_35-300x135.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><br \/>\nLang l\u00e4uft, R 1 in Fahrt auf seinem eigentlichen Revier\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1774\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_36.jpg\" alt=\"\" width=\"691\" height=\"167\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_36.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_36-300x73.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><br \/>\nBAFAWA Sch\u00f6ner Rennboot- Zweier\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 BAFAWE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ner Rennboot 2 legte die Latte noch einmal h\u00f6her. Um eine noch besser straffende Form zu erhalten, die nicht vom Wasser eingedr\u00fcckt wurde, baute Sch\u00f6ner f\u00fcr den Boden des Bootes 4 leichte Holzschalen. Diese wurden zuerst an der Bodenleiter befestigt, dann die Spanten eingesetzt. Den Aufbau schaffte sein Fahrer in der vorgegebenen Zeit locker. Er war zwar ein guter Rennfahrer, aber nicht sonderlich vertraut mit den Gegebenheiten der Isar. Schon in den Strudeln der T\u00f6lzer Br\u00fccke schmi\u00df er um und das passierte ihm noch zweimal, so dass er bei aller Schnelligkeit nicht gewinnen konnte ist klar. Aber bei der Isarregatta 1924 holten diese Sch\u00f6ner-Schalen-Faltboote bei den 2ern die Pl\u00e4tze 1-3 und den ersten Platz bei den Einern mit deutlichem Vorsprung. Da hatte aber Sch\u00f6ner schon BAFAWE verlassen. Am Ende der Faltbootzeit, fast 40 Jahre sp\u00e4ter versuchte Klepper, seine bis dahin sieggewohnten Wildwasser- und Slalomfaltboote, nach dem gleichen Prinzip und mit viel Geheimnistuerei gebaut, noch einmal gegen\u00fcber den Plastikbooten konkurrenzf\u00e4hig zu machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1775\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_37.jpg\" alt=\"\" width=\"666\" height=\"662\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_37.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_37-300x298.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_37-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><br \/>\nSeiner Zeit weit voraus: Karl Sch\u00f6ner mit dem Renneiner 1922\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1776\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_38.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"630\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_38.jpg 386w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_38-193x300.jpg 193w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><br \/>\nWirklich tauglich f\u00fcr das Zugabteil ist das wohl nicht.<br \/>\nR2 bei der Isarregatta 1923 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Isar-Regatta 1923 sa\u00df Alfred Heurich an der letzten und schwersten Flossgasse und beobachtete den Einlauf der Boote. Seine Eindr\u00fccke ver\u00f6ffentlichte er etwas oberlehrerhaft und von sich stets in der dritten Person als dem &#8222;Erfinder des Faltbootes&#8220; redend in der Kanu-Sport. Er kanzelte die innovativen BAFAWE, LFB, MFB, Amansis und andere als &#8222;Verb\u00f6serer&#8220; seiner, der wahren Faltbootlehre ab. Zu schmal, zu wenig flexibel im Ger\u00fcst, h\u00e4tten sie nur gewonnen aufgrund der Streckenkenntnis ihrer Fahrer und nur mit viel Gl\u00fcck. Nur der 90 Zentimeter breite Klepperzweier fand Gnade in seinen Augen. Sein Bericht f\u00fchrte zu endlosen Diskussionen und b\u00f6sen Kommentaren aufgebrachter Faltbootkonstrukteure. Shitstorm hin oder her: Es war eine Tatsache, dass die von Heurich bevorzugten breiten Boote mit dem &#8222;weichem Ger\u00fcst, das sich den Wellen anpasste&#8220;, obsolet und bald von den Gew\u00e4ssern verschwunden waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weltreiseboot<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang der 20er Jahre setzte die Welle der Weltreisenden ein, die w\u00e4hrend der Weltwirtschaftkrise ihren H\u00f6hepunkt erreichte. Kein Wunder, dass auch das Faltboot als Reisevehikel entdeckt wurde. Die Donau war das klassische Ausfalltor in Richtung Orient. Unter der Leitung des Oberleutnants Hiller wollen die Herren K\u00e4stner und Woderer nichts weniger, als rund um die Erde. Die Donau hinab zum schwarzen Meer und in 3 Jahren \u00fcbers Kaspische Meer nach Indien und Amerika zur\u00fcck nach Europa, England, Hamburg, M\u00fcnchen, Landtransporte inclusive. Eine wahrlich sportliche Agenda. Neben der M\u00fcnchener illustrierten Presse sponsorte BAFAWE sie und baute ein Spezialboot f\u00fcr die M\u00fcnchener. Das 100 kg schwere Boot &#8222;Lug in\u00b4s Land&#8220; war 6,5 Meter lang und 1,2 Meter breit und konnte 750 kg tragen. Ein Dach bzw. eine Zeltkabine konnte \u00fcber das Deck gespannt und mit einem 10 qm Tuch auch gesegelt werden. Es wurde unter gro\u00dfem Interesse der \u00d6ffentlichkeit und Presse bei BAFAWE ausgestellt,<\/p>\n<p>Warum die Herren Weltreisenden ausgerechnet Anfang des strengen Winters 1923 \/ 24 starteten, bleibt unbekannt. Dennoch klappte der Start in Ismaning die Isar hinab und \u00fcber die Donau weiter bis hinter Wien. Hier mussten Sie wegen Eisgang und K\u00e4lte abbrechen. Ob sie wie geplant weiterfuhren, als die Donau wieder eisfrei war, oder was sonst passierte, ist nicht \u00fcberliefert. Bekannt ist aber, dass ein Gro\u00dfteil solcher Fahrten in Wien oder sp\u00e4testens in Budapest endete&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1777\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_39.jpg\" alt=\"\" width=\"674\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_39.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_39-300x214.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_39-100x70.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><br \/>\nDie Herren Hiller, K\u00e4stner und Woderer sind trotz Schnee noch guter Dinge\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1778\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_40.jpg\" alt=\"\" width=\"671\" height=\"687\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_40.jpg 586w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_40-293x300.jpg 293w\" sizes=\"(max-width: 671px) 100vw, 671px\" \/><br \/>\nAber reichlich kalt ist es schon\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1779\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_41.jpg\" alt=\"\" width=\"671\" height=\"481\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_41.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_41-300x215.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 671px) 100vw, 671px\" \/><br \/>\nAbbruch des Unternehmens auf der vereisten Donau hinter Wien\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 AHB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Marketing<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1920 brachte Karl Steiner die Brosch\u00fcre &#8222;Das Faltboot&#8220; heraus. Die kleine Auflage richtete sich an eine noch \u00fcbersichtliche, sportliche Anh\u00e4ngerschaft, die von der M\u00f6glichkeit, ein solches Boot problemlos und einfach zu jedem Wildfluss transportieren zu k\u00f6nnen, begeistert war. Steiner lobte die von BAFAWE vertriebenen Boote und beschrieb ihre Einsatzm\u00f6glichkeiten. Er gab Tipps zum Auf- und Abbau und zur Pflege, widmete sich auch Fahr- und Sicherheitsfragen und w\u00fcrzte das Ganze mit aufregenden Fotos aus bayrischen Flo\u00dfgassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Hans Berger, der Mann, der schon als Jugendlicher Faltboote &#8222;gebastelt&#8220; hatte und von der Idee beseelt war, den Faltbootsport bekannter zu machen, entschied sich im gleichen Jahr wie Karl Steiner eine Zeitschrift aufzulegen. Autodidakt auf journalistischem Gebiet mit Erfahrungen in der Werbebrache, immer bereit, etwas Neues zu wagen, traf wohl den richtigen Ton mit seiner &#8222;Faltboot-Sport&#8220; der ersten illustrierten Zeitschrift f\u00fcr das gesamte Faltbootwesen. Mit seinem Mix aus Hintergrundwissen, Erfahrungsberichten und Tourenbeschreibungen erreichte er ein gr\u00f6\u00dferes Publikum und regelm\u00e4\u00dfige Abonnenten. 1923 fusionierte die erfolgreiche Zeitschrift mit dem offiziellen Organ des DKV &#8222;Kanu-Sport&#8220; zu &#8222;Kanu-Sport, vereinigt mit Faltboot-Sport&#8220; und belieferte ab 1924 regelm\u00e4\u00dfig mehrere zehntausend Leser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1780\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_42.jpg\" alt=\"\" width=\"699\" height=\"197\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_42.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_42-300x85.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 699px) 100vw, 699px\" \/><br \/>\nAb 1921 erschienen auch die BAFAWE-Mitteilungen einmal monatlich auf Kunstdruckpapier zu einem Abonnenten-Jahrespreis von 6,00 M.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BAFAWE gab die ersten Brosch\u00fcren der BAFAWE-B\u00fccherei heraus: &#8222;Der Kauf eines Faltbootes&#8220; z.B. &#8222;Die Herstellung eines Faltbootes&#8220;. Herausgeber war die hauseigene Werbeabteilung unter der Leitung von Hans Berger. Durch seine vielen Publikationen bei einer breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt und anerkannt, wurde er des \u00d6fteren als &#8222;Faltbootminister&#8220; tituliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1923 wurde die &#8222;Sportzentrale&#8220; in M\u00fcnchen in der Pettenkoferstra\u00dfe 7, Ecke Mathildenstra\u00dfe gegr\u00fcndet. Sie beherbergte die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume der Firma und einen Ausstellungsraum. Der Fachhandel spielte zu dieser Zeit keine Rolle. Eine Gewinnspanne zwischen f\u00fcnf bis zehn Prozent machte das Gesch\u00e4ft f\u00fcr H\u00e4ndler unattraktiv. In der Sportzentrale wurden neben Booten und Zelten auch Wintersportartikel und sonstiges Zubeh\u00f6r angeboten. Im Sommer paddeln, im Winter Ski fahren. Die Zentrale lieferte Ausk\u00fcnfte \u00fcber die Befahrbarkeit der bayrischen Fl\u00fcsse und war auch Reiseb\u00fcro. Zahlreiches Kartenmaterial deutscher Fl\u00fcsse hingen zur Ansicht aus. Jeden Abend um achtzehn Uhr lief ein Sportfilm. Die Zentrale wurde zum Treffpunkt der &#8222;Fexe&#8220;, der damaligen Extremsportler. Das Konzept war seiner Zeit weit voraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1924 erschienen die BAFAWE-Nachrichten in einer Auflage von 30.000 Exemplaren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-1782\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43.jpg\" alt=\"\" width=\"649\" height=\"427\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43.jpg 2147w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43-300x197.jpg 300w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43-1024x673.jpg 1024w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43-768x505.jpg 768w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43-1536x1010.jpg 1536w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_43-2048x1347.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 649px) 100vw, 649px\" \/><br \/>\nBAFAWE Zeitung<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-1784\" src=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_44.jpg\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"472\" srcset=\"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_44.jpg 600w, http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/BaFaWe_44-300x221.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 642px) 100vw, 642px\" \/><br \/>\nOder auf der Stra\u00dfe, wie hier in Leipzig 1924<\/p>\n<p>Autor: Frank Felden<\/p>\n<p>Digitale Umsetzung: Michael Ertl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BAFAWE &#8211; Bayrische Faltboot Werft &#8211; 1919 -1924 Die Idee In preu\u00dfischen L\u00e4ndern dominierten nach dem\u00a0Ersten Weltkrieg elegante Holzboote das Bild. \u201eHadernk\u00e4hne\u201c oder \u201eLumpenkreuzer\u201c wurden ablehnend be\u00e4ugt und verspottet. Dass die Vorteile der zerlegbaren Boote \u2013 leicht transportierbar an den Oberlauf eines Flusses und aufzubauen -nach dem Fahrvergn\u00fcgen ebenso schnell wieder abzubauen und zusammen zu packen &#8211; im hohen, vorwiegend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659"}],"collection":[{"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1659"}],"version-history":[{"count":30,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1785,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1659\/revisions\/1785"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/freunde-historischer-faltboote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}